“EIN SCHÖNER GARTEN IST DER ORT,
WO SICH DIE SEELE ZU HAUSE FÜHLT”
Zu Beginn des Projektes und Abenteuer Garten im Jahre 1983 stellte ich mir erst gar nicht die Frage welcher Art er sein sollte. Durch meine Liebe zur Natur wußte ich, mein Garten (ca. 1.800 qm) um das Haus muss naturnah werden.
Das Glück war, das rund um das gekaufte Haus, das Grundstück praktisch nur aus Wiese, einigen alten Obstbäumen und dem abbruchreifen Schwimmbecken bestand. So konnte ich nach und nach die Elemente neu anlegen.
Ein monotoner Einheitsrasen, exotische Koniferen, mit dem Lineal getrimmte Hecken oder ein steriler Jägerzaun kamen für mich nicht in Frage. Statt dessen wollte ich für uns und meine drei Kinder einen Garten
- zum Wohlfühlen und Ausruhen
- zum Lernen und Entdecken
- für heimische Pflanzen und Tiere
- als gesunde Nahrungsquelle
- zum “Arbeiten” und erfolgreichem Ernten
Kurz ich wollte einen biologischen, ökologischen Garten. Einen standortgerechten Lebensraum im Einklang mit der Natur gestalten, in dem heimische Pflanzen und Tiere ihren Platz finden, sozusagen eine Naturoase.
Ich wollte die Jahreszeiten bewußt im Wandel meines Gartens miterleben. Ich wollte sowohl im Wohngarten als auch im Nutzgarten vielfältige Lebensräume (Biotope) mit natürlicher Artenvielfalt schaffen, die unser Leben bereichern.
Die verschiedenen Gestaltungelemente für einen naturnahen Garten, die ich in unserem Garten eingesetzt habe, beschreibe ich näher in den einzelnen Kategorien.
